Das Berufsbildungzentrum in Jhapa
Seit dem Jahr 2002 unterstützt die Nepal-Hilfe Aachen den Aufbau
eines Ausbildungszentrums für Erwachsene im äußersten
Südosten Nepals. Ziel ist es der Bevölkerung berufsbildende, vor
allen Dingen handwerkliche und landwirtschaftliche Fertigeiten zu
vermitteln, um die Vielfalt der angebauten Produkte zu erhöhen und den Menschen
eine breitere Lebensgrundlage zu erschließen.
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Nachdem sich die Nepal-Hilfe Aachen zunächst an der Errichtung des
Schulgebäudes beteiligte, haben wir unser Engagement über die
Fertigstellung des Gebädes im Jahr 2004 hinaus beibehalten.
Aufgrund der stetig wachsenden Zahl der Schüler wurde es notwenig,
die Nutzflächen zu erweitern. Hier lernen die Schüer den Boden
zu kultivieren, durch eine Vorkultur mit Leguminosen und anderen als
Gründünger bekannten Pflanzen vorzubereiten. Dann können
insbesondere Heilkräuter internationalen Anforderungen entsprechend
angebaut werden.
Der riesige und weiter wachsende Bedarf an Kräutern zur Herstellung
von Pharmaka und Kosmetika insbesondere in Indien bietet eine Wilkommene
Einnahmequelle, die nicht nur den Menschen eine Lebensgrundlage bietet,
sondern auf der anderen Seite auch dem Raubbau von Widkräutern im
Himalaya Vorschub leistet.
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In den Jahren 2004 und 2005 unterstützte die Nepal-Hilfe Aachen das
Projekt mit Saat- und Düngemitteln sowie verschiedenen Maschinen
zur Weiterverarbeitung der angebauten Kräuter, wie etwa der abgebildeten
Pillendrehmaschine. Auch der Einsatz eines solargetriebenen Tunneltrockners
ermöglicht den Menschen Obst und Kräuter zu Zeiten zu verkaufen, zu
denen es sonst diese Waren nicht gibt.
Über einen Zeitraum von nun 3 Jahren ist das Projekt stetig gwachsen
und sichert mehr und mehr Menschen eine Lebensgrundlage. Durch Mund zu Mund
Propaganda werden die erworbenen Fähigkeiten in der Umgebung
weiterverbreitet, so dass wir hoffen können einen nachhaltigen Beitrag
In dieser Region leisten zu können.
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